Mitarbeiterbindung: Praxisbeispiel internationaler Baukonzern
Anforderung
Der Auftraggeber beauftragte die GVO Akademie mit der Durchführung einer mehrtägigen Schulungsmaßnahme. Aufgrund von internen Prozessveränderungen wurde in einer Organisationseinheit eine erhöhte Unzufriedenheit der Mitarbeiter bis hin zu Anfängen einer Fluktuationswelle festgestellt. Zunächst musste durch die GVO Akademie evaluiert werden, was zur Unzufriedenheit der Mitarbeiter führte und welche Maßnahmen geeignet waren, um die Mitarbeiterbindung wieder herzustellen.
Weg
Als Basis für dieses Training wurden mit den Mitarbeitern im Vorfeld Einzelgespräche geführt. Anhand der Ergebnisse aus diesen Gesprächen, wurde ein Lehrgang entwickelt, der insbesondere die Kommunikationsfähigkeit zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern stärken sollte und um im weiteren Schritt die Mitarbeiter an das Unternehmen zubinden. Hierzu wurde das von der GVO Akademie entwickelte "Dual-Training" eingesetzt. Das lebhafte Training wurde über mehrere Tage mit zwei Trainern durchgeführt – wobei der eine Trainer für das Unternehmen und der andere Trainer für die Position der Mitarbeiter stand. Die Moderatoren diskutierten kontrovers vor den Teilnehmern und bezogen diese gruppenweise je nach Schwerpunkt aktiv in entsprechenden Workshops ein. Dieses Training wurde bewusst in die spartanische Umgebung eines Klosters eingebettet, in dem alle Teilnehmer eine vergleichbare Unterkunft ohne Hierarchie-Unterschiede bezogen.
Ergebnis
Durch das Dual-Training erhielten die Teilnehmer eine Spiegelung ihrer gegenwärtigen Situation. Die Bereitschaft für lösungsorientiertes Denken und Handeln wuchs im Laufe des Trainings auf beiden Seiten signifikant, wodurch schließlich tatsächlich ein Schulterschluss zwischen beiden Interessengruppen realisiert werden konnte. Das Ziel der stärkeren Mitarbeiterbindung wurde nachhaltig erreicht, weil das Training optimal ausbalanciert war und insbesondere die Kommunikationswege neu definiert und festgeschrieben werden konnten.

